Freitag, 21. August 2020

Katzenzüchter werden leicht gemacht, man muss dazu noch nicht einmal eine zuchtfähige Katze besitzen!


Heute stellt die Untermieterin sich, bei einem leckeren Kaffee mit Freunden die Frage, wem gehören eigentliche welche Katzen.

Dies ist natürlich nur ganz global zu verstehen.

Die Untermieterin hat sich einmal umgeschaut und festgestellt, dass man grundsätzlich in einem Verein nur als Züchter gilt, wenn man auch Katzen besitzt (müssen auch das Eigentum sein) die man decken lassen kann.

Was ist denn jetzt, wenn man gar keine Katzen besitzt? Also gar keine Katzen zuhause hat, die man decken lassen kann? Und trotzdem Würfe macht? Also irgendwo in Deutschland Katzen sitzen, die nicht bei einem wohnen, die gedeckt werden und man dennoch den Wurf unter eigenem Namen meldet, obwohl die Mutterkatze nie bei einem lebte?

Hmm..... mal sehen ob die Untermieterin etwas im Internet findet, welches sagt, egal wo Du Deine Katze sitzen hast (muss nicht bei Dir zuhause sein und auch nie jemals bei Dir gelebt haben), melde von diesem imaginären Tier einen Wurf in dem Verein, in dem Du bist, und dann bist Du Züchter.

Die Untermieterin dachte bisher immer, so etwas ist in den Vereinen untersagt. Oder? 

Also man lebt in München, irgendwo in Berlin bekommt jetzt eine Katze Nachwuchs. Man sagt die gehört mir da in Berlin, nun ist man in München Züchter ohne Katze und bekommt Papiere von einem Verein ausgestellt? Schon etwas ungewöhnlich, aber toll, wenn man so schnell eine Zucht haben kann.

Da machen viele ja echt etwas falsch mit Katzen, die in ihrem Besitzt sind, in ihrem Eigentum sind und auch noch bei ihnen leben. 

Ohne Arbeit, ohne den Schmutz den Kitten machen, ohne zeitlichen Einsatz so eine Zucht führen, ein interessanter Trend. Hoffentlich setzt der sich nicht durch.


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